{"id":273,"date":"2024-09-25T14:06:49","date_gmt":"2024-09-25T14:06:49","guid":{"rendered":"https:\/\/variowoche.margadant.net\/?p=273"},"modified":"2024-09-26T12:34:22","modified_gmt":"2024-09-26T12:34:22","slug":"kriegstrauma-und-psychische-probleme-teil-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/variowoche.margadant.net\/?p=273","title":{"rendered":"Serious Games Teil 3"},"content":{"rendered":"<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"273\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">1    <\/span>\r\n<\/div><\/div>\n<p>Am heutigen Tag habe ich nicht mehr &#171;This War of Mine&#187; gespielt, was daran liegt, dass ich vermutlich fast nichts neues herausgefunden h\u00e4tte, weswegen ich mich dann f\u00fcr &#171;Papers, Please&#187; entschieden habe. Bei diesem Spiel spielt man einen Grenzkontrolleur, der sich aber auch um seine Familie k\u00fcmmern muss, was der Knackpunkt vom ganzen Spiel ist. Ausserdem kommen immer wieder Personen an die Grenze, die einem f\u00f6rmlich anflehen, um in das andere Land zu kommen, weil sie sonst sterben w\u00fcrden. In solchen Situationen muss man sich dann gut \u00fcberlegen, was man mit dieser Person macht, da es dem Computer sofort auff\u00e4llt, wenn eine Person nicht die Grenze passieren d\u00fcrfte. Und genau deswegen habe ich mich f\u00fcr &#171;Papers, Please&#187; entschieden, da es auch bei &#171;This War of Mine&#187; oft darum ging sich zu \u00fcberlegen, wie menschlich man nun handeln soll. Der grosse Unterschied der beiden Spiele besteht, wie ich nach einigen Minuten &#171;Papers, Please&#187; feststellen konnte, darin, dass man in &#171;This War of Mine&#187; sehr menschlich und nat\u00fcrlich handeln soll, wobei man sich bei &#171;Papers, Please&#187; gerade andersherum entscheiden sollte. Als ich dann das Spiel eine Weile gespielt habe, war dann aber eher ich derjenige, welcher langsam einen psychischen Schaden erleidet. Dies lag an drei Gr\u00fcnden: Einerseits weil es zum Teil wirklich schwierig war sich zu entscheiden. Andererseits, weil man im Spiel eigentlich immer etwa dasselbe durchf\u00fchrt (Zeitung lesen, neue Anforderungen anschauen, Personen kontrollieren, sich um seine Ausgaben k\u00fcmmern), was dann irgendwann zu einer Langeweile f\u00fchrt und aber auch, dass das Spiel immer schwerer wird und man somit mehr Fehler macht, wobei ich mich pers\u00f6nlich recht oft dar\u00fcber aufgeregt habe. Grunds\u00e4tzlich w\u00fcrde ich sagen, dass &#171;Papers, Please&#187; auch ein eher einfacher gehaltenes Spiel ist, was unteranderem auch an der Pixelanzahl des Spiels liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>\/<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video height=\"1200\" style=\"aspect-ratio: 1920 \/ 1200;\" width=\"1920\" controls src=\"https:\/\/variowoche.margadant.net\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PapersPlease-2024-09-25-15-38-10.mp4\"><\/video><\/figure>\n\n\n\n<p>Das obige Video ist ein Ausschnitt von &#171;Papers, Please&#187;, bei dem ich wie so oft etwas vergessen habe zu kontrollieren&#8230;<br>Manchen gibt die Grafik vielleicht auch ein bisschen nostalgische Vibes, was bei mir aber nicht der Fall war. Ich w\u00fcrde auch sagen, dass mir das Spiel vom Spielfaktor her nicht so viel Spass gemacht hat wie &#171;This War of Mine&#187;, was daran liegt, dass &#171;Papers, Please&#187; ein realit\u00e4tsn\u00e4heres Spiel ist (f\u00fcr mich als Schweizer) und die Arbeit an sich f\u00fcr mich eher langweilig ist. Ich w\u00fcrde trotzdem sagen, dass man mit beiden Spielen lernen kann, wie Menschen denken. Bei &#171;This War of Mine&#187; sieht man eher wie andere Personen denken und dass diese auch nicht alle gleich denken, wobei man bei &#171;Papers, Please&#187; eher sieht wie man selber denkt, da dort gar nichts passiert, wenn man komplett unmenschlich denkt. Ich denke auch, dass man mithilfe dieser beiden Spiele seine eigene Denkweise mit anderen Denkweisen vergleichen kann und auch sieht, dass nicht jeder Mensch gleich denkt. Hinzu kommt, dass man bei &#171;Papers, Please&#187; auch noch lernt sehr genau zu arbeiten, da etwas auf den ersten Blick richtig aussieht, einem bei genauerem Betrachten aber auff\u00e4llt, dass es doch einen kleinen versteckten Fehler gibt. So eine Art von Lerneffekt konnte ich bei &#171;This War of Mine&#187; nicht feststellen. Eine noch lustige Gemeinsamkeit, die die beiden Spiele haben ist, dass man im Spiel viel weiter kommt, wenn man seinen Charakteren nur jeden 2 Tag etwas zu Essen gibt, da es den Charakteren so nicht schadet, aber der Ingame-W\u00e4hrung gut tut. Dies sollte man aber nicht im echten Leben so machen, da es dort definitiv nicht gut kommen w\u00fcrde..<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1 Am heutigen Tag habe ich nicht mehr &#171;This War of Mine&#187; gespielt, was daran liegt, dass ich vermutlich fast nichts neues herausgefunden h\u00e4tte, weswegen ich mich dann f\u00fcr &#171;Papers, Please&#187; entschieden habe. 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