Dieser Abschnitt betrifft vor allem Kinder und Jugendliche. Wenn man als Kind einen Lieblings-Streamer hat, dann idolisiert man diesen sehr oft und denkt, alles, was der macht ist gut und akzeptabel. Wenn dieser dann einmal Lootboxen zieht und in einem Zusammenschnitt zeigt, wie er 50 legendäre Drops bekommen hat, aber die Durststrecken dazwischen, wo er nichts Gutes bekommt, auslässt, dann bewegt das die Fans dazu, so etwas auch zu akzeptieren und potenziell das auch nachzumachen. Dies ist sehr problematisch, vor allem da Kinder noch nicht gelernt haben, mit Geld umzugehen. Wenn man sieht, wie jemand Geld ausgibt und belohnt wird, dann wird das Geld als lohnenswert abgespeichert (Lernen am Modell). Wenn dieser Jemand ein Idol ist, dann speichert man das Verhalten eher als akzeptabel ab. Insofern ist es sehr fragwürdig, wenn man das Öffnen von Lootboxen öffentlich macht und das meistens ohne Warnung. Denn der Content, der durch das Öffnen von Lootboxen oder das Kaufen von In-Game Währung gemacht wird, kommt sehr gut bei der Öffentlichkeit an.


Hier zu den Themen:
Vergleich zu Pay-to-Play Spielen – The Art of Gaming (margadant.net)
Persönlichkeiten der Spieler – The Art of Gaming (margadant.net)
Wofür gibt man in den Spielen Geld aus? – The Art of Gaming (margadant.net)
Sind F2P/P2W-Spiele Ethisch ok – The Art of Gaming (margadant.net)
Belohnung in Bezug auf Dopamin Ausschüttungen – The Art of Gaming (margadant.net)
Lootboxen und Gacha Games – The Art of Gaming (margadant.net)
Monetarisierungsmaschen – The Art of Gaming (margadant.net)
