Sind F2P/P2W-Spiele Ethisch ok

September 26, 2024
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Disclaimer: In diesem Kapitel geht es lediglich um unsere persönliche Meinung, nachdem wir uns mit dem Thema beschäftigt haben.

Grundsätzlich ist es ja in Ordnung, wenn eine Firma ein F2P-Spiel heraus bringt und dieses auch monetarisieren will. Es soll ja auch profitabel sein, solche Spiele auf den Markt zu bringen und das Ganze sieht ja eigentlich ganz ok aus. Die Spieler bekommen ein Spiel, wofür sie nichts ausgeben müssen und die Firma bekommt trotzdem Geld. Ein Problem ist, dass bei F2P-Spielen Spieler Spiel anfangs einfacher verlassen, da sie noch kein Geld für das Spiel ausgegeben haben. Die Firmen verwenden, um das zu vermeiden, Tricks die den Spieler am Spielen halten sollen, was einfach zu Spielsucht führen kann, mit dem Ziel, das mehr Zeit im Spiel verbracht wird, da je mehr man spielt, desto wahrscheinlicher gibt man Geld im Spiel aus.

Ein Problem ist ausserdem, dass die Spiele in Extremfällen primär für Wale entwickelt werden, so dass man ab einem bestimmten Punkt als F2P-Spieler kaum noch Fortschritte machen kann. Grundsätzlich müssen die Spiele schon halbwegs gut für F2P-Spieler designt sein, denn wenn niemand das Spiel spielt, dann spielen auch keine Wale das Spiel, sprich kein Profit.
Unserer Meinung ist, dass das aktive Ausnutzen von typischen Verhaltensweisen, um die Spieler in das Geld ausgeben reinzumanövrieren, ziemlich problematisch ist. Ausserdem hinkt das Gesetz immer noch hinterher, was die Jugendschutzgrundlagen für Videospiele betrifft. Dies betrifft vor allem Mikrotransaktionen und Lootboxen.

Unserer Meinung nach sollten zwar die Spiele prinzipiell immer noch spielbar für Kinder sein (wenn der Rest des Spiels altersgerecht ist), aber die Mikrotransaktionen sollten unzugänglich für Kinder und Jugendliche sein.

Um unsere Meinung nochmal kurz zusammen zu fassen: Grundsätzlich sind Firmen im Recht mit ihren Spielen Geld zu verdienen, jedoch ist es ethisch nicht ok, menschliche Verhaltensweisen restlos auszunutzen um Geld aus der Tasche zu ziehen.

Ausserdem sind Lootboxen und Mikrotransaktionen vor allem für Kinder und Jugendliche problematisch und das Gesetz hinkt noch hinterher das im Jugendschutz miteinzubeziehen. P2W-Spiele können ethisch ok sein, wenn sie sich an gewisse Regeln halten. Jedoch tun dies viele Spiele nicht. Ob ihr ein solches Spiel spielen wollt, ist komplett euch überlassen, wir bitten euch einfach, euch dessen bewusst zu sein.

Hier zu den Themen:

Vergleich zu Pay-to-Play Spielen – The Art of Gaming (margadant.net)

Persönlichkeiten der Spieler – The Art of Gaming (margadant.net)

Wofür gibt man in den Spielen Geld aus? – The Art of Gaming (margadant.net)

Der Einfluss von Streamern und Influencern – The Art of Gaming (margadant.net)

Belohnung in Bezug auf Dopamin Ausschüttungen – The Art of Gaming (margadant.net)

Lootboxen und Gacha Games – The Art of Gaming (margadant.net)

Monetarisierungsmaschen – The Art of Gaming (margadant.net)

Spielsucht – The Art of Gaming (margadant.net)

Wie kann man es vermeiden, Opfer dieser Monetarisierungsmaschen zu werden? – The Art of Gaming (margadant.net)

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